Der Anbau der Johannisbrotbäume ist seit langer Zeit Teil der mallorquinischen Landwirtschaft, ihre Pflege und die Ernte erfolgen auf Mallorca überwiegend in Handarbeit.
Im Monat September ist die Haupterntezeit für die Frucht des Baumes. Die Ernte ist mühevoll: mit Stöcken oder Bambusstangen wird gegen die Zweige geschlagen, damit die reifen Früchte zu Boden auf ausgebreitete Netze fallen und von dort aufgelesen werden. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist kaum möglich, da Stamm und Äste dick und unflexibel sind, sie würden brechen.
Der Ertrag eines Baumes liegt bei etwa 75 kg. Jedoch sind Ernten von mehr als 200 kg bei großen, freistehenden Bäumen möglich.
Ein großer Teil der auf Mallorca geernteten Schoten wird getrocknet und als energiereiches Tierfutter verwendet. Ein Teil jedoch wird weiterverarbeitet: dafür werden nach der Ernte die Schoten gereinigt, aufgebrochen und Kerne, Fruchtmark sowie Stiele getrennt. Das Mark wird getrocknet, meist wird es anschließend geröstet, um das typische Aroma zu entfalten und besser haltbar zu sein. Schließlich wird es zu Karobpulver vermahlen oder zu Sirup verarbeitet.
Aus den harten Samen der Johannisbrotschoten wird Johannisbrotkernmehl hergestellt.
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