Die Frucht des Johannisbrotbaums sieht einer Bohnenschote ähnlich, sie kann direkt vom Baum verzehrt werden, ihr Geschmack ist süßlich und erinnert an Karamell. Sie enthält viele Vitamine sowie Mineralien und ist vielseitig verwendbar.
Traditionell wurde (und wird) die ganze Schote als Nahrungsmittel für Nutztiere benutzt, sie hat einen hohen Energiewert und ist reich an Ballaststoffen.
Seit dem 19. Jahrhundert wird aus den getrockneten Johannisbrotschoten Carobpulver gewonnen, welches als Alternative zu Kakao und für andere zuckerhaltige Produkte verwendet wird, auch zur Herstellung von Alkohol.
Karobsirup schmeckt karamellartig süß
Carobpulver ist Kakao ähnlich, im Geschmack aber weniger bitter und leicht karamellartig. Es enthält sehr wenig Fett, ist frei von Koffein oder Theobromin und somit ideal für Kinder oder Allergiker.
Der aus Johannisbrot hergestellte Sirup enthält sehr viel natürlichen Fruchtzucker und eignet sich zum Süßen. In vielen Bio-Nahrungsmitteln wird Carobsirup als Zutat verwendet, sei es in Brotaufstrichen, Müsli oder Gebäck.
Begehrte Samen
Die harten Samen der Fruchtschoten werden zu Johannisbrotkernmehl gemahlen. Dieses Mehl findet in der Lebensmittelindustrie unter der Bezeichnung E 410 inzwischen weit häufiger Verwendung als das Fruchtfleisch. Johannisbrotkernmehl ist ein veganes, gluten-, laktose- und cholesterinfreies Verdickungs- und Bindemittel. Es ist in der EU uneingeschränkt als Zutat in Lebensmitteln zugelassen, auch für Bio-Produkte. Besonders häufig kommt Carubin in Süßwaren und Speiseeis vor, aber auch in Suppen oder Saucen, sowie in glutenfreiem Brot als Bindemittel; sogar in Salben oder Cremes findet es Verwendung.
Johannisbrotkernmehl gilt als gut verträglich und enthält neben vielen Ballaststoffen auch einen hohen Anteil an Proteinen und Mineralien wie Calcium, Kalium und Eisen.
Johannisbrotkernmehl - Gut vertäglich, vegan und frei von Gluten
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